Test des B-Band Ukko Mikrofonsystems

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Unser Test des Pickup Drum Mic Systems viel kurz aus. Das Prinzip entspricht dem eines Piezotonabnehmers bei Gitarren. In das Innere der Kessel wird ein Band (Transducer) geklebt. Das Kabel wird durch das Luftausgleichsloch geführt und an einen „Vorverstärker“ angeschlossen. Das Klebeband ist eigentlich immer gleich. Unterschiedlich sind bei den Ausführungen die sogenannten Vorverstärker.  Hier werden einfach nur verschiedene Frequenzen angehoben oder abgesenkt.

 

Schade, wir können unseren Kopf nicht in eine Trommel stecken. Man kann sich aber vorstellen, was das bedeutet und mit welchen Schwierigkeiten dann zu kämpfen ist. Einfach ist anders und dabei hatten wir es uns doch einfach gedacht. Die Übersprechung ist extrem gering und der Klang hat uns enttäuscht. Kick war noch das, was uns am besten gefallen hat. Aber ganz ehrlich ein Audix D6 ist einfach im Augenblick das Mikrofon für eine Bassdrum und wer möchte, kann das ja auch einbauen. Einen wirklichen Gewinn konnten wir nicht feststellen. Eine Halterung in der Bassdrum ist ja keine Zauberei. Da ist es aufwendiger das fummelige kleine UKKO Ding zu verkabeln. Kleber, kleines Bändchen, Plastik …. ob das hält?

Die Ansprache ist extrem sensibel. Selbst eine Fellberührung ist zu hören. Snare ist extrem schwer einzustellen. Man muß schon sehr in den EQ eingreifen.

Wenn wir noch bedenken, dass uns die Verarbeitung nicht wirklich roadtauglich erscheint, fällt das Fazit sehr nüchtern aus.

NEIN, das war nichts!

Sinn macht es vielleicht als Ergänzung. Normale Mikrofonierung mit Shure oder Audix und dazu noch die B-Band von Ukko einbauen. Aber experimentieren wollten wir damit nicht und haben alles wir eingepackt. Da haben wir uns mehr erhofft.

 

 

 

 

Also, es bleibt wie es ist. Audix, Shure und Beyerdynamic Mikrofone für die Abnehme unsere Akustiksets.