UAD Test der Legacy Plugins

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1176 – LA2A und Pultec EQ – Standard Plugin Versionen vs Legacy Edition

UAD Plugins verwende ich seit 12 Jahren. Die neuen Legacy Versionen interessieren mich, besonders die details der neuen Emulationen verglichen zu den Standard Versionen. Natürlich gibt es einen Unterschied, denn die Legacy Versionen benötigen bei weitem nicht so viel Rechenleistung. Darum auch toll in Echtzeit einsetzbar und dies schon bei den kleinsten Universal Audio Solo Karten, bzw. der Twin Solo. Es gibt also nicht nur kleine Farbänderungen. Jetzt gibt es verbesserte Versionen, überarbeitungen der Klassiker,  1176 Rev.E, LA2A Silver, Pultec EQP-1A, MEQ-5.

Damit fing vor vielen Jahren für uns alles an. Die UAD-1. Das waren noch Zeiten.

Das waren noch Zeiten. Unsere Anfänge mit der UAD-1 für 12 Jahren

Geprüft wird bei dem Vergleich der unterschiedlichen Versionen, wie sich zunächst der „Ansatz“ der Emulation geändert hat. Sind die Legacy Versionen in der Lage alle Stufen und Komponenten der Schaltungen ebenfalls zu emulieren? Bringen die neuesten Versionen wirklich eine erkennbare Verbesserung oder ist das nur eine minimale Verfeinerung der Modellierung? Bringt das Upsampling auch eine verbesserte Qualität und Authentizität der Emulationen?

Vorweg:

JA ! Die einzelnen Versionen sind sehr wohl zu unterscheiden, hörbar.

Die Legacy Serie emuliert nur die wichtigsten Schaltungsblöcke eines Geräts, die Standard Plugins benötigen eine sehr viel höhere DSP-Leistung und sind in der Lage, spezielle Modelle, alle Verzerrungseigenschaften,  jeden Transistor-, Röhren und kleine Kompenten in ihre Algorithmen einzubeziehen. In der Legacy-Serie werden nur grundsätzliche Blöcke der Schaltung modeliert, was auch schon eine große Bereicherung darstellt. Verglichen mit anderen Kompressoren ist die Legacy Version gut genug, um allen anderen das fürchten zu lehren. Hörbar bleibt der Unterschied dann jedoch trotzdem zu den teureren und aufwänderingen Modulationen des 1176, LA2A oder Pultec EQ. Zum arbeiten für den Monitormix genügt die Legacy Serie völlig, da macht es wirklich keinen Sinn, dem Sänger ein so rechenintensives Plugin zu installieren. Auch nicht bei einer Apollo Quad. Um bei der Aufnahme den Musikern und Sängern ein Signal zu präsentieren, das „Lust auf Mehr“ macht ist die Legacy Serie mehr als gut geeignet und auch dafür gedacht. Beim Mix dann, sollten die 1176 Rev 1A und Silvers zum Einsatz kommen. Es lohnt sich!